Kategorie-Archiv: Öffentlichkeitsarbeit

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Seth Godin: Economies of small

„Don’t be small because you can’t figure out how to get big. Consider being small because it might be better.“

Seth Godin ist ein amerikanischer Autor, der aus dem Marketing Umfeld stammt. Ich mag ihn sehr, weil er nicht beim Marketing bleibt, er beschäftigt sich mit der Frage was Menschen antreibt. Sein Buch Linchpin ist ein Manifest für mehr Selbständigkeit und war auf jeden Fall eine wichtige Inspiration für viele meiner Entscheidungen. Und auch unterbewusst hatte er starken Einfluss auf dieses Format. Erst nachdem ich uns die Webseite dasneuegross.de gesichert hatte, bemerkte ich, dass auch diese Idee von ihm geklaut wurde. 2006 veröffentlichte er das Buch:

Small is the New Big: And 183 Other Riffs, Rants and Remarkable Business Ideas

(das ich mir mal schnell bestellt habe)

Neben seinen Büchern hat Seth Godin auch ein Blog den ich jedem, der eine Idee umsetzen will, wärmstens empfehlen kann:  http://sethgodin.typepad.com/

Hier schon mal ein Beitrag, der super zum Magazin passt:

Economies of scale are well understood. Bigger factories are more efficient, bigger distribution networks are more efficient, bigger ad campaigns can be more efficient. It’s often hard to defeat a major competitor, particularly if the market is looking for security and the status quo.

But what about the economies of small? Is being bigger an intrinsic benefit in and of itself?

If your goal is to make a profit, it’s entirely possible that less overhead and a more focused product line will increase it.

If your goal is to make more art, it’s entirely possible the ridding yourself of obligations and scale will help you do that.

If your goal is to have more fun, it’s certainly likely that avoiding the high stakes of more debt, more financing and more stuff will help with that.

I think we embraced scale as a goal when the economies of that scale were so obvious that we didn’t even need to mention them. Now that it’s so much easier to produce a product in the small and market a product in the small, and now that it’s so beneficial to offer a service to just a few, with focus and attention, perhaps we need to rethink the very goal of scale.

Don’t be small because you can’t figure out how to get big. Consider being small because it might be better.
Economies of small

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Start with Why

Im letzten Jahr habe ich viele Bücher zu den Themen Motivation, Kommunikation und Psychologie gelesen und alle betrachteten die Frage nach dem warum als eine der wichtigsten Voraussetzungen für jede Zusammenarbeit. Doch bevor ich auf das Warum eingehe, erst mal die Zieldefinition:

klein – das Wirtschaftsmagazin soll jedem helfen eine Arbeit zu erfinden, die zu seinem Leben passt, statt ein Leben zu führen, dass zu seiner Arbeit passt.

Ich beschäftige mich mittlerweile seit einigen Jahren mit dieser Frage und habe leider nur im Internet ein paar Hilfestellungen dazu finden können. Weil sich alle Management und Wirtschaftsmagazine nur auf die Großkonzerne stürzen und es bisher noch keine Anlaufstelle für Kleinunternehmer gibt. Ich bin aber davon überzeugt, dass Großkonzerne nur ein Überbleibsel der Industrialisierung sind und dass wir die Wissensgesellschaft eher auf Netzwerke von vielen kleinen Unternehmen aufbauen werden. Früher musste man noch alles in Haus organisieren, weil die Transaktionskosten (Briefe schreiben dauerte lange) so hoch waren. Durch moderne Kommunikationstechnologie sind diese Kosten intern oder extern meist identisch. Aber der Anteil der für Bürokratie und Verwaltung aufgewendet wird, ist bei Kleinunternehmen viel geringer. In Großkonzernen muss man mit internen Abteilungen zusammen arbeiten, auch wenn diese nicht die erste Wahl sind, Kleinunternehmen zeichnen sich hier durch mehr Flexibilität aus.

Aber heute wird die öffentliche Diskussion noch immer von den Großen bestimmt. Massenmedien stehen in direkter Abhängigkeit von ihren Werbekunden und nur Großunternehmen können sich Anzeigen und Werbespots leisten.

Mit klein will ich das ändern. Dieses Magazin soll durch direkte Tipps und Anleitungen, den Lesern dabei helfen, ihre eigene Unabhängigkeit zu erreichen, die Leser mit Beispielen inspirieren und darüber hinaus auch politisch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass mehr Menschen ihr eigenes Unternehmen führen können.

Bleibt noch die Frage nach dem wie.

Bisher habe ich mir das so ungefähr gedacht:

Das Printmagazin soll durch den Copypreis und kleinanzeigen, die Inhalte finanzieren, die dann auch kostenlos auf der Webseite angeboten werden. Die Magazine sollen eher wie ein Fanzine produziert werden und in kleiner Auflage erscheinen.

Da wir ohne Budget starten, wird bei der ersten Ausgabe erst mal keiner was verdienen und von da an schauen wir, wie es sich entwickelt. Die Kalkulation wird aber jedem Mitarbeiter offen stehen. Wer aber trotzdem an die Idee glaubt und zusammen mit mir anderen Kleinunternehmern helfen will, der kann sich gerne bei mir melden: klein@das-neue-gross.de

Zum Abschluss des Beitrags noch ein Vortrag von Simon Sinek bei TEDx: