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kleine Erkenntnis zum Getränke-Handel

Da ich ja Club-Mate für den Paten vertreibe, beobachte ich seit einigen Wochen den Getränke-Verkauf in Clubs und Bars mit anderen Augen und mir ist dabei aufgefallen, wie wichtig Fans sind. Und das auf beiden Seiten der Bar. Vor der Bar: da viele Club Mate gar nicht kennen, probieren die meisten erst auf Empfehlung von Freunden den Eistee. Hinter der Bar merken wir vor allem bei Club-Mate Cola den Unterschied. Viele Gäste bestellen einfach “ne Cola” oder “was alkoholfreies” und hier spielt das Bar-Team dann eine entscheidende Rolle. Was bietet sie an? Oder stellt man einfach eine Cola auf den Tresen?

Ich bin mir sicher, dass einige Getränkebrauer diese Erkenntnis schon seit Jahrzehnten anwenden, aber wie ich für unsere Mate habe ich noch keine Strategie gefunden aber vielleicht ist das auch garnicht nötig, weil Barkeeper bei Partys immer bis zum Ende bleiben müssen, werden zumindest ein paar mit der Zeit Club-Mate lieben lernen. Vielleicht reicht das?

Kennt ihr Strategien, die darauf setzen vom Barpersonal gemocht zu werden?

41 Cent-Facebook-Kampagne für den Mate Paten

Jeder der etwas verkauft, fragt sich zwangsläufig, wie er seine Zielgruppe erreichen kann. Früher musste man zehntausende Menschen ansprechen und hoffen, dass dort genug Leute dabei sind, die sich für dein Produkt interessieren könnten. Das ist natürlich sehr teuer, weil sich mehr als 90% aller Kontakte überhaupt nicht für dein Produkt interessieren.

Suchmaschinen-Anzeigen sind da schon besser, aber dort müssen die möglichen Kunden bereits wissen, dass sie nach dir suchen und gerade bei Nischen lässt sich dort mit Suchmaschinen Optimierung viel günstiger und nachhaltiger arbeiten.

Aber was ist mit den Menschen, die sich für dein Produkt interessieren, aber nicht aktiv darum kümmern?

Vor zwei Wochen habe ich das mal ausprobiert und für unsere Club Mate Auslieferung eine Facebook-Anzeige geschaltet.

Zuerst habe ich bei Facebook geschaut ob es die Zielgruppe überhaupt gibt:

100 Personen klingt erst mal nicht viel, aber bei diesen hundert Personen besteht bereits Interesse an Club Mate, so dass ich keine Überzeugungsarbeit mehr leisten musste. Beim starten einer Facebook-Kampagne muss man sich dann für eine Abrechnungs-Art entscheiden. Man kann entweder pro Klick (CPC) oder pro 1000 Ansichten (CPM) arbeiten. Üblich ist die Bezahlung pro Klick, weil dort nur Kosten entstehen, wenn auch Interesse besteht. Eine Kampagne die nach dem Tausenderkontaktpreis berechnet wird, lohnt sich deshalb nur, wenn mehr als jeder 2000. dem die Anzeigen gezeigt wird, auch auf die Werbung klickt. Da ich mich aber für eine sehr genaue Zielgruppe entschieden hatte, habe ich CPM gewählt.

Ich habe also in 4 Tagen Laufzeit für die Investition von 41 Cent insgesamt 7 Besucher auf meine Homepage gelockt und einer hat dann sogar direkt bestellt. Ich komme also bei meiner Facebook-Kampagne auf einen CpO (Kosten pro Bestellung) von 41Cent.

Nicht schlecht, das hätte ich mit Flyern verteilen wohl nicht hinbekommen.

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ich lerne worüber ich schreiben will

Als Student habe ich es immer gehasst, wenn mir Professoren etwas über den Arbeitsmarkt erzählen, vor dem sie in die Uni geflohen sind. Deshalb war mir klar, dass ich nicht nur ein Wirtschaftsmagazin für Kleinunternehmen aufmachen kann ohne dass ich vorher selber ein anderes Unternehmen gegründet habe. Ich möchte nicht nur auf einem Bein stehen. Deshalb habe ich die Arbeit an klein erst mal auf Eis gelegt und den Mate Pate gestartet.

Das Geschäftsmodell ist dabei relativ übersichtlich. Wir kaufen Club Mate direkt beim Hersteller und verkaufen es dann mit Gewinn weiter. Ich habe mir auch während des ganzen Prozesses ein paar Stichpunkte aufgeschrieben und werde hier in Zukunft auch ein paar Einblicke in die Firma gewähren.

Mir machts auf bisher Spaß, auch wenn ich viel weniger verdiene als früher in der Werbung. Hier kann ich jetzt wenigstens die Kommunikation so machen, wie es mir passt, Ideen ausprobieren und sofort erfahre ob es funktioniert. Ich habe zwar schon tausende Verkäufe für andere Firmen eingeleitet, trotzdem habe ich mich noch nie so gefreut, wie über den ersten eigenen Sale auf Facebook.

Aber so eine Unternehmensgründung ist nicht nur toll, sondern kostet auch viel Zeit, keine Ahnung wann ich das nächste Projekt starten kann.